Liebe Gemeinde,

während ich diese Zeilen schreibe, ist draußen strahlend blauer Himmel und die Sonne sendet ihre ersten warmen Strahlen aus. Seit Tagen schon haben sich auf den Wiesen hierbei uns unzählig  Schneeglöckchen, Märzenbecher und Krokusse ausgebreitet. Und gerade heute, wenn die Sonne scheint, strahlen sie in ihrer ganzen Schönheit. Die Frühblüher sind die ersten Anzeichen, dass die Natur wieder zum Leben erwacht. Wo die letzten Monate Schnee lag und alles kahl war, beginnt jetzt wieder das Leben. Und in wenigen Wochen wird die Natur wieder in ihrer ganzen Fülle grünen und blühen.                                                                                                

Im Kirchenjahr führt uns unser Weg gerade durch die Passionszeit. Als Jesus Karfreitag am Kreuz starb, dachten seine Jünger, das ist das Ende. Sie hatten das Gefühl, in eine Sackgasse gelaufen zu sein. Ziellos irrten sie nun umher. Vergaßen alles, woran sie geglaubt hatten, alles, was sie mit Jesus erlebt hatten. Sie leugneten sogar, ihn zu kennen. Jesus ist tot. Der Stein ist vor das Grab gewälzt. Für die Jünger war jede Hoffnung gestorben.                                              

Als die Frauen nach drei Tagen an das Grab kamen, fanden sie das Grab offen. Der Stein war weggerollt. Das Grab war leer. Und zwei Männer sprachen zu den Frauen: „Was sucht ihr den Lebenden bei den Toten? Er ist nicht hier, er ist auferstanden.“ – In der Dunkelheit des Grabes ist das Unfassbare geschehen. Dort wo alles aussichtslos wirkte, hat Gott das Unmögliche möglich gemacht: Er hat seinen Sohn Jesus Christus von den Toten auferweckt. Das tote Holz, aus dem das Kreuz war, wurde zum Baum des Lebens. Das leere Kreuz erinnert uns daran, dass Jesus Christus den Tod besiegt hat. Dass er auferstanden ist von den Toten. Gottes Liebe bahnt sich den Weg. Gerade da, wo wir manchmal keine Hoffnung mehr sehen. Ich wünsche uns allen, dass wir in dieser Passions- und Osterzeit erfahren, dass es bei Gott immer einen Weg gibt: Hinaus aus der Dunkelheit ins strahlende Licht des Ostermorgens. Denn der Herr ist auferstanden! Halleluja!

Es grüßt Sie und euch herzlich Ihre/eure Pfarrerin Mandy Mehlhorn

Den Christusboten und aktuelle Informationen lesen Sie direkt hier – auf der Internetseite unserer „Schwartenberggemeinden“

Daten und Fakten zur Kirchgemeinde:

Die Heidersdorfer Kirchgemeinde mit ca. 400 Mitglieder führt mit unserem Nachbarort Neuhausen (Mittelsachsen) einen gemeinsamen Verbund. Der Kirchenvorstand wird anteilig mit 3 Heidersdorfer Christen gebildet. Frau Mandy Mehlhorn ist seit Herbst 2016 Pfarrerin in Heidersdorf und Neuhausen.

Heidersdorfer Kirche im Winter ca. 1950

Titelblatt Kirchgemeinde Chronik

Kirche heute

 

Kontakt:

Ev.-Luth. Kirchgemeinde Neuhausen – Heidersdorf

Brüxer Straße 3, 09544 Neuhausen

Telefon: 037361/45249      Fax: 037361/50851

 

Dorfstraße 35, 09626 Heidersdorf

Telefon: 037361/4312     Fax: 037361/4312

Mail: kg.heidersdorf@evlks.de

Internet: www.schwartenberggemeinde.de

 

Pfarramtskanzlei Neuhausen:

Montag: 08.30 – 12.00 Uhr;   Dienstag: 13.30 – 17.00 Uhr

Donnerstag: 08.30 – 12.00 Uhr;   Freitag:   13.30 – 17.00 Uhr

Pfarramtskanzlei Heidersdorf:

Freitag:   13.00 – 17.00 Uhr

 

 

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