Heidersdorfs Bürgermeister lädt regelmäßig zur Kaffeerunde

 

 

Auf einen Schwatz mit den Jubilaren: Es ging unter anderem um die Frage, was aus dem kommunalen Wohnraum wird.

Von Kristian Hahn
erschienen am 11.04.2017

Heidersdorf. Seitdem Andreas Börner 2015 zum Heidersdorfer Bürgermeister gewählt worden ist, lädt er quartalsweise alle Geburtstagskinder ab 70 Jahren zu einer Kaffeerunde ein. „Mir fehlt oftmals die Zeit, jeden unserer Jubilare an seinem Ehrentag zu besuchen und zu gratulieren. Deshalb habe ich diese Variante gewählt“, so Andreas Börner am Sonntag. Da hatte er diejenigen Heidersdorfer in das örtliche Landhotel eingeladen, die von Januar bis März ihren Ehrentag feiern konnten. Ein weiterer Gast war die Seniorengruppe Heidersdorf, die im März diesen Jahres ihr 25-jähriges Bestehen feierte und zu der aktuell etwa 40 Senioren im Alter zwischen 60 und 90 Jahren gehören.

In lockerer Runde berichtete Andreas Börner über aktuelles Geschehen aus der Region und dem Ort. Dabei ging es unter anderem um den Breitbandausbau, der in Heidersdorf bis Ende des kommenden Jahres abgeschlossen sein soll.

Auch über einige Baumaßnahmen informierte das Gemeindeoberhaupt die knapp 30 Besucher. „Im Oberdorf wird die Straße gebaut. Zudem erhält der Bolzplatz eine Kunstrasendecke. Eine auch finanziell große Aufgabe ist der Radwegbau von der sogenannten Relhök bis nach Heidersdorf“, so Andreas Börner.

Im Gespräch mit den Jubilaren wurde er vielfach auf das Thema Wohnen angesprochen. „Unseren kommunalen Wohnraum werden wir, so wie es die Finanzen zulassen, renovieren und, falls machbar, auch altersgerecht anpassen. Allerdings ist das nicht in allen Fällen möglich“, so Börner.

Rundum wohl fühlt sich Monika Schmieder in Heidersdorf. Die 72-Jährige nahm zum zweiten Mal an der Geburtstagsrunde teil. „Die Idee, den Jubilaren auf diese Art zu gratulieren, finde ich sehr gut. Ich treffe hier viele Bekannte und bleibe auf dem Laufenden, was das Geschehen im Ort betrifft. Mir gefällt es in Heidersdorf sehr gut, es ist ein schönes Leben hier“, so Monika Schmieder.

 

Link zum Artikel: Freie Presse hier
© Copyright Chemnitzer Verlag und Druck GmbH & Co. KG